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6. Brandenburger Sensornetztag

Datum: Donnerstag, 10. November 2016

 

Zeit: 14:00 bis ca. 19:00 Uhr; ab 13:00 Uhr Empfang mit Beginn der Ausstellung und Snacks

 

Ort: IHP, Frankfurt (Oder)

 

 

Der Ausbau der digitalen Infrastruktur auf der Straße und in Fahrzeugen eröffnet neue Anwendungsfelder bei der Automatisierung und Optimierung vieler Abläufe im Verkehr und in der Logistik. Treibende Kraft ist zurzeit die Entwicklung von Fahrzeugen mit Funktionen zum vollautomatisierten und autonomen Fahren. Das erfordert intelligente Sensorsysteme für die Umfelderkennung im Fahrzeug selbst und den Ausbau der Kommunikationsinfrastruktur entlang der Straßen für Car2Car- und Car2X-Kommunikation. Diese Entwicklungen werden nicht nur den Personenverkehr, sondern ganz allgemein die Logistik auf der Straße bis hinein in die Betriebe beeinflussen.

 

Damit verbunden sind multidisziplinäre und thematisch weit gespannte Forschungs- und Entwicklungsaufgaben. Einerseits sind geeignete Technologien zu entwickeln, die die Bereiche der Kommunikation, der Sensorik und der Sicherheit bis hin zum High-Performance-Computing zur Verarbeitung großer Datenmengen in der Cloud umfassen. Auf der Anwendungsseite sind innovative Ideen und Geschäftsmodelle gefragt, die durch den Einsatz dieser Technologien ermöglicht werden.

 

Beide Aspekte sollen im Rahmen des 6. Brandenburger Sensornetztages zum Thema "Digitalisierung in Verkehr & Logistik" diskutiert werden. In den ersten Fachvorträgen werden aktuelle Entwicklungen im Bereich der Sensordatenerfassung am Fahrzeug und der Kommunikationsinfrastruktur aufgezeigt, sowie damit mögliche Optimierungsansätze für das Verkehrssystem erörtert. Durch weitere Vorträge, die Projekte aus der Industrie und von Hochschulen vorstellen, wird eine Verknüpfung zu praxisrelevanten Anwendungen geschaffen. Das Fachprogramm wird durch eine Ausstellung abgerundet, in der Firmen und Hochschulen ihre Ideen, Lösungen und Kompetenzen für die Digitalisierung in den Bereichen Verkehr und Logistik darstellen können.

 

Durch die Vorträge, die Ausstellung und das weitere Rahmenprogramm soll eine geeignete Plattform für Diskussionen zu künftigen Herausforderungen in dem Bereich und einen regen Gedankenaustausch zwischen den Teilnehmer geschaffen werden, der vielleicht auch zu neuen Projektideen und Kooperationen führt. Des Weiteren besteht die Möglichkeit den 1000 m² Reinraum des IHP zu besichtigen.

Das Gebäude und die Infrastruktur des IHP wurden finanziert vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung, von der Bundesregierung und vom Land Brandenburg.